Auch der Frage, warum gerade Bad Harzburg zum Ort des Treffens gewählt wurde, kann anhand von illustrierendem Material nachgegangen werden.

Damals erfreuten sich viele Bad Harzburger Bürgerinnen und Bürger an den Aufmärschen von SA und Stahlhelm.
Dokumentarisches Filmmaterial zeigt in der Ausstellung, wie die uniformierten Kräfte die Straßen und Plätze Bad Harzburgs zur Kulisse für ihre antirepublikanische Hetze machten und wie sie willkommen geheißen wurden.
Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus kennzeichneten die Marschierer und Redner der "Harzburger Front".

Deren Propaganda wirkte zunehmend ins Bürgertum hinein, so dass die Demokratie schließlich keine demokratische Unterstützung mehr fand.
So konnten Demokraten schon vor 1933 Opfer rechter Hetze und Gewalt werden. Die politischen Verhältnisse im Freistaat Braunschweig seit 1930 spielten dabei eine besondere Rolle.

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